Die Unternehmen, die wir schöpfen, gestalten das Leben und die Welt um uns herum. Die meisten von ihnen gründen sich auf Optimismus, Überzeugung, Einfallsreichtum und Intelligenz.

Und doch ist aus diesem engagierten Streben der Vielen keine
verantwortungsvolle Ökonomie im Ganzen hervorgegangen, die einer solchen Bezeichnung würdig wäre. Eine verantwortungsvolle Wirtschaftswelt würde dabei helfen, die drängendsten Probleme unserer Zeit zu lösen — sie würde zum Beispiel soziale Ungerechtigkeit mindern oder unsere Klimakrise einhegen. Sie würde Menschen Sinn bieten, der über das Verdienen des tägliche Brotes hinausreicht. Allzu oft geschieht das Gegenteil.

So werden wir Zeuge, wie sich vor uns eine
Herkulesaufgabe auftürmt — stetig wachsend.
Eine verantwortungsvolle, globale Wirtschaft, die unser Überleben nachhaltig sichert, wie sie beispielsweise die Ökonomin Kate Raworth (Kate Raworth, Doughnut Economics: Random House Business Books 2017) beschreibt, scheint bis-
her unvorstellbar.

Uns Unternehmensgestalterinnen, Führungskräfte und mitdenkende Menschen verwickelt diese Entwicklung in Dilemmata des eigenen Handelns: Wie lassen sich etablierte Unternehmen so umbauen, dass sie sich vom Teil des Problems zum Teil der Lösung verwandeln? Wie können wir als Verantwortungsträger daran mitwirken?

Oder ist eine solche Verwandlung bloße Träumerei? Ist eine Umgestaltung im Großen nur über das Gründen und Erwachsen neuer Unternehmungen im Kleinen denkbar — über Pioniere, die fundamental anderes Denken von Beginn an in Ihrer DNA tragen? Wodurch zeichnen sich solche Pioniere aus? Genügt das?

Und wie überführen wir Denken schlussendlich in eigenes Handeln? Wie gelingt der Übertrag vom Kopf in die Hand? Wie äußert sich Haltung im alltäglichen Unternehmertum?

THE und die Menschen

The Human Enterprise wurde vor zwei Jahren als Forschungsinitiative dreier Unternehmer ins Leben gerufen, um sich auf diesem Weg an die großen Zukunftsfragen unternehmerischer Gestaltung heranzuwagen. Hinter dem Projekt stehen Simon Hüsler aus Luzern, Steffen Vogt aus München und Romas Stukenberg aus Berlin. Als Design-Unternehmer begleiten wir Unternehmen beim Finden ihres Bestimmungszweckes, helfen ihnen beim ausloten strategischer Fragen, sich neu zu positionieren oder gar neu zu erfinden.

Begleitend sind wir Gastgeber des Münchner Creative Leadership Salons, zu dem wir Pioniere der Unternehmenswelt laden. Gegenwärtig bauen wir ebenfalls eine Unternehmung namens Artistic Intelligence auf, die Firmen und Organisationen erlaubt, von den freien Künsten und von Künstlern zu lernen.

Die Künste sind uns in allem, was wir tun ein Lehrmeister. Aus ihnen ziehen wir Fähigkeiten zum Umgang mit Unsicherheit, Werkzeug für Selbstführung und zum Navigieren von Ungewissheit. Und mit Ihnen verwandeln wir gezielt unsere Wahrnehmung der Dinge um uns herum.

Weitere Einblicke in die Hintergründe unserer Vita finden sie hier.